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Bundestagswahl

Gemäß Artikel 20 Absatz 2 des deutschen Grundgesetzes geht alle Staatsgewalt geht vom Volk aus. Die Staatsgewalt wird vom Volk in Wahlen und Abstimmungen und durch besondere Organe der Gesetzgebung, der vollziehenden Gewalt und der Rechtsprechung ausgeübt.

Dieser Grundsatz gilt für alle nach Bundes- und Landesverfassungen zu wählenden Parlamente.

In Artikel 38 des deutschen Grundgesetzes ist festgelegt, wer von wem gewählt werden kann. Demnach werden die Abgeordneten des deutschen Bundestages in allgemeiner, unmittelbarer, freier, gleicher und geheimer Wahl gewählt. Abgeordnete sind Vertreter des ganzen Volkes, an Aufträge und Weisungen nicht gebunden und nur ihrem Gewissen unterworfen. Das aktive Wahlrecht ausüben kann, d.h. wahlberechtigt ist, wer das achtzehnte Lebensjahr vollendet hat. Das passive Wahlrecht ausüben kann, d.h. in den Bundestag wählbar ist, wer das Alter erreicht hat, mit dem die Volljährigkeit eintritt.

Allgemeine Wahl

Hierbei ist eine Wahl allgemein, bei der grundsätzlich alle Staatsbürger unabhängig von Geschlecht, Hautfarbe, Konfession, Besitzstand, Sprache, Einkommen, politischer Überzeugung, Bildung gewähl´t werden kann.

Unmittelbare Wahl

Eine Wahl ist unmittelbar, bei der die Kandidaten direkt und allein durch das Stimmvotum der Wähler bestimmt werden, ohne dass ein fremder Wille Einfluss nimmt.

Wahlperiode

Gemäß Artikel 39 des deutschen Grundgesetzes wird der Bundestag auf vier Jahre gewählt. Seine Wahlperiode, auch Legislaturperiode genannt, endet mit dem Zusammentritt eines neuen Bundestages. Die Neuwahl des Bundestages findet frühestens sechsundvierzig, spätestens achtundvierzig Monate nach Beginn der Wahlperiode statt. Im Falle einer Auflösung des Bundestages findet die Neuwahl innerhalb von sechzig Tagen statt. Die Wahlperiode beginnt mit dem Zusammentritt des neuen Bundestages, der spätestens am dreißigsten Tage nach der Wahl zusammen tritt.


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