Einkommenssteuer
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Einkommenssteuer, was ist das?

Die Einkommensteuer ist in Deutschland eine Steuer, die auf das Einkommen natürlicher Personen mit Sitz oder gewöhnlichem Aufenthalt im Inland erhoben wird . Bemessungsgrundlage für die Einkommenssteuer ist, wie der Name es zu erwarten lässt, das zu versteuernde Einkommen. Die Rechtsgrundlage der Einkommenssteuer bildet das Einkommensteuergesetz, kurz EStG. Die Einkommensteuer ist eine Haupteinnahmequelle unseres Staates.

Prinzipien der Einkommenssteuer

Auf welchen Prinzipien basiert unsere Einkommenssteuer?
Unsere Einkommenssteuer basiert auf folgenden Säulen:
  • die Höhe der Besteuerung richtet sich nach der Leistungsfähigkeit des Steuerpflichtigen,
  • steuerpflichtig sind alle Einkommen, unabhängig an welchem Ort sie erzielt wurden,
  • bei der Betrachtung des zu versteuernden Einkommens wirken Aufwendungen für die Durchführung und Sicherstellung der Erwerbstätigkeit, Familienleistungsausgleich und außergewöhnlichen Belastungen grundsätzlich steuermindernd,
  • die Einkommenssteuer ist periodisch, d.h. jährlich, zu entrichten.

Wie kam es zur Einkommenssteuer?

Steuern und Geld gehen in der Geschichte eng miteinander her. Herrscher benötigten schon immer Formen Geld oder adäquate Leistungen, um ihren Lebensstandard zu finanzieren bzw. ihre oft leeren Kasse zu füllen.
So hatte z.B. der römische Kaiser Vespasian, frei nach dem Motto 'Geld stinkt nicht' (pecunia non olet), eine Latrinensteuer erhoben
Im Mittelalter lebten Herrschende vor allem von Einkünften aus eigenem Grundbesitz und dem Recht, an gewissen Orten, z.B. Flussübergängen, Zölle zu erheben.
Jedoch hatten Herrschende nicht die Mittel, um allgemeine Steuern zu erheben.

Im 6. Jahrhundert kamen Naturalabgabenund Frondienste auf.
So forderte die Kirche von den Bauern einen Zehnten, d.h. den zehnten Teil der Erträge.
Dies konnten auch weltliche Herren beanspruchen. Wer nichts besaß, leistete Fronarbeiten, er musste beispielsweise bei der Ernte helfen.
Der Zehnte und der Frondienst wurden erst 19. Jahrhundert abgeschafft.

Mit der Entstehung mittelalterlicher Städte im 13. Jahrhundert setzten sich zudem Geldsteuern durch.
Städte forderten meist von ihren Bürgern
  • direkte Steuern auf Vermögen und
  • indirekte Steuern für den Verbrauch von Lebensmitteln und Getränken.

Im 15. Jahrhundert kam es erstmals zum Versuch, eine allgemeine direkte Reichssteuer zu erheben.

Im 19. Jahrhundert führte Preußen erstmals eine erfolgreich eine Steuerpflicht auf dem Grundsatz der Leistungsfähigkeit  nach dem  Motto, wer über ein höheres Einkommen verfügt, soll auch mehr Steuern zahlen, ein.


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